Über die Postleitzahl 25492
Zwischen Wedel und Uetersen, am Rand der Geest zur Haseldorfer Marsch hin, liegt Heist im Kreis Pinneberg und bildet fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl.
Der Ort wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte dem Adelsgeschlecht derer von Heest, bis Ritter Hartwich von Heest das Dorf 1361 an das Kloster Uetersen verkaufte. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Heist nur wenige hundert Bewohner, eine Zahl, die bis zum Zweiten Weltkrieg kaum stieg; erst der Zuzug von Flüchtlingen nach 1945 ließ sie deutlich anwachsen. Die Bewohner werden bis heute „Heistmer“ genannt, nicht „Heister“ – man wollte nicht mit der Elster gleichgesetzt werden, die auf Plattdeutsch so heißt. Auf dem Gemeindegebiet liegt der Verkehrslandeplatz Uetersen/Heist, der seit den 1970er Jahren mit einer sehr hohen Zahl jährlicher Starts und Landungen zu den meistfrequentierten Flugplätzen der allgemeinen Luftfahrt in Deutschland zählt und an das Naturschutzgebiet Tävsmoor/Haselauer Moor angrenzt. Landwirtschaft prägt den Ort bis heute, ergänzt um den überregional bekannten Reitstall Johannenhof. Auf 10,0 km² leben 2.826 Menschen, das sind 282 Einwohner je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen Uetersen, Appen, Holm, Haseldorf und Hetlingen.