Über die Postleitzahl 25489
An der Elbe im Kreis Pinneberg, in der Haseldorfer Marsch, teilen sich die Gemeinden Haseldorf und Haselau diese Postleitzahl fast vollständig. Haseldorf, deren Hauptort, ist bereits 1190 erstmals urkundlich erwähnt.
Im 12. Jahrhundert errichteten die Ritter von Haseldorf hier eine Burg, die 1258 zerstört, 1317 wieder aufgebaut und schließlich 1627 durch die Truppen Wallensteins endgültig niedergerissen wurde. An ihrer Stelle entstand 1804 das bis heute erhaltene Herrenhaus, das neben der Kirche St. Gabriel aus dem 13. Jahrhundert das bedeutendste Gebäude der Gemeinde ist. Seit 1988 ist der „Rinderstall“ des Anwesens Austragungsort des Schleswig-Holstein Musikfestivals. Auch die Nachbargemeinde Haselau reicht mit ihrer ersten Erwähnung bis 1224 zurück; die Heilig-Dreikönigs-Kirche aus dem 14. Jahrhundert trägt die älteste Glocke des Kreises Pinneberg und beherbergt einen Barockaltar von Christian Precht. Unmittelbar vor der Kirche steht die 1906 gegründete Hengststation des Holsteiner Verbandes, die älteste noch in Betrieb befindliche in Schleswig-Holstein. Beide Orte liegen in Naturschutzgebieten des Elbästuars, in Haseldorf lebt zudem eine der bedeutendsten Graureiherkolonien Schleswig-Holsteins. Auf 36,2 km² kommen 2.892 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 80 je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen Seestermühe, Uetersen, Hetlingen und Heist.