Über die Postleitzahl 25491
Am Schutzdeich der Elbe, in der Haseldorfer Marsch etwa sieben Kilometer nordwestlich von Wedel, liegt Hetlingen, das gut zwei Drittel dieser Postleitzahl im Kreis Pinneberg bildet. Zur Gemeinde gehören neben dem namensgebenden Dorf auch die einstige Befestigungsanlage Hetlinger Schanze sowie mehrere kleine Hofstellen am Fluss.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1239; sein Name geht vermutlich auf eine hier ansässige Sippe namens Hetilo zurück. Weil die Marsch bis zur Eindeichung 1709 immer wieder von Sturmfluten bedroht war, siedelten die Menschen zunächst auf den Geesthügeln Hetlingen und Eckhorst. Als Bandreißerdorf war Hetlingen einst für die Herstellung von Fassreifen aus Weidenholz bekannt, daneben prägte auch Obstanbau die Landwirtschaft. Bei Hetlingen queren zwei Hochspannungsleitungen die Elbe, deren Masten mit 227 Metern die höchsten Europas sind, weil die durchhängenden Kabel den großen Schiffen auf dem Fluss Platz lassen müssen. Im Gemeindegebiet liegt außerdem das größte Klärwerk Schleswig-Holsteins, das täglich riesige Abwassermengen aus dem Kreis Pinneberg, aus dem Hamburger Westen und aus Teilen der Kreise Segeberg und Steinburg reinigt. Die Schachblume im Gemeindewappen erinnert an ihr Vorkommen in der Marsch. 1.440 Menschen leben auf 23,9 km², das ergibt 60 Einwohner je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen Wedel, Holm, Haseldorf und Heist.