Über die Postleitzahl 25715
Eddelak und Averlak tragen zusammen mehr als die Hälfte der Fläche dieser Postleitzahl im Süden des Kreises Dithmarschen, ergänzt um Dingen und Ramhusen. Eddelak reicht als Siedlungsraum bis in die römische Kaiserzeit zurück; um 1200 entstand daraus das Kirchspiel Eddelak, das 1281 vertraglich mit Hamburg den Schutz von Kaufleuten und den Verzicht auf Strandraub zusicherte. Bis heute erhalten ist die 1740 errichtete barocke Backsteinkirche St. Marien mit ihrem freistehenden, 1676 erneuerten hölzernen Glockenturm.
Averlak besteht nur aus dem gleichnamigen Ort und verdankt seinen Namen einem schmalen, erhöhten Erdstreifen namens „Aver de Lake“ – über dem Wasser –, auf dem sich fast alle Häuser entlang der drei Kilometer langen Dorfstraße reihen. Seine Lage auf einem schmalen Zipfel der nacheiszeitlichen Küstenlinie mit altem Kliff und bis zu fünf Meter hohen Dünen prägt bis heute das Siedlungsbild. Dingen wiederum ist eng mit dem Friedrichshof verknüpft, der ab 1579 als Amtssitz eines königlichen Statthalters diente, bevor seine Ländereien parzelliert und der Gemeinde übergeben wurden.
Auf 29,7 km² leben 2.688 Menschen, das entspricht 90 je Quadratkilometer. Der frühere Bahnhof Eddelak an der Marschbahn stellte den Personenverkehr 1988 ein, heute nutzt vor allem Güterverkehr die Strecke. Nachbarplätze sind unter anderem Brunsbüttel, Sankt Michaelisdonn und Burg (Dithmarschen).