Über die Postleitzahl 25693
Sankt Michaelisdonn liegt am Übergang von Marsch zu Geest im Kreis Dithmarschen und trägt gut zwei Fünftel der Fläche dieser Postleitzahl, ergänzt um die Gemeinden Volsemenhusen, Trennewurth und Gudendorf. Der Ort verdankt seinen Namen der 1610/11 erbauten Kirche St. Michael, die auf einer Düne, einem sogenannten „Donn“, steht. Seit 1878 besitzt Sankt Michaelisdonn einen Bahnhof an der Marschbahn, der 1880 zum Knotenbahnhof für die Strecken nach Marne und Friedrichskoog wurde; die stillgelegte Strecke nach Marne lässt sich seit 2005 mit Draisinen befahren.
Wahrzeichen des Ortes ist die Holländermühle Edda auf dem Mühlenberg, vom nahen, für Dithmarscher Verhältnisse ungewöhnlich hohen Spiekerberg reicht der Blick über die Umgebung. Bemerkenswert ist zudem das Freimaurer-Museum, nach eigenen Angaben das drittgrößte seiner Art in Europa. Volsemenhusen, östlich der Stadt Marne gelegen, zerfällt in zahlreiche kleine Siedlungsplätze wie Kannemoor und Norderwisch; der historische Bahnhof an der stillgelegten Strecke nach Friedrichskoog erinnert an die einstige Bahnanbindung. Trennewurth wiederum liegt auf einer Wurt, deren ältester Teil sich per Radiokohlenstoffmethode auf die Zeit zwischen 200 vor und 55 nach Christus datieren lässt.
Auf 53,6 km² leben 4.536 Menschen, das ergibt 85 je Quadratkilometer. Zwei Kilometer südöstlich des Ortskerns von Sankt Michaelisdonn liegen ein Golfplatz und der Verkehrslandeplatz, im Volksmund nach dem Ortsteil Hopen benannt. Nachbarplätze sind unter anderem Meldorf, Burg (Dithmarschen) und Marne.