Über die Postleitzahl 25767
Im Osten des Kreises Dithmarschen, in der sogenannten klassischen Quadratmeile der Archäologie, liegt die Postleitzahl 25767 rund um Albersdorf sowie die Gemeinden Tensbüttel-Röst und Osterrade. Das Gebiet wurde schon vor fünftausend Jahren besiedelt: In Tensbüttel-Röst finden sich Hügelgräber aus der Jungsteinzeit und der Harkestein, ein vom Eis herangetragener Findling, der einst als Opferaltar der Totengöttin Harke diente und heute im Gemeindewappen erscheint. Hier fand man zudem eine von nur zwei bekannten Moorleichen Dithmarschens, ein zweieinhalb Jahre altes Kind, das als „Mädchen von Röst“ bekannt wurde.
Albersdorf selbst wurde 1281 als „Aluerdesdorpe“ erstmals urkundlich erwähnt. Der staatlich anerkannte Tourismusort war in der Weimarer Republik und danach eine frühe Hochburg des Nationalsozialismus; die 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers wurde erst 2009 einstimmig aberkannt. Osterrade wiederum erinnert mit einer Gedenkstätte an die im Ersten Weltkrieg im Arbeitslager Süderrade gestorbenen russischen Kriegsgefangenen. Auf 96,1 km² Fläche leben in der Postleitzahl 6.174 Menschen, das entspricht einer Dichte von 64 Einwohnern je km². Nachbarorte sind unter anderem Meldorf im Westen und Tellingstedt im Süden.