Über die Postleitzahl 25727
Süderhastedt gibt der Postleitzahl 25727 im Kreis Dithmarschen ihren Namen, umfasst aber neben der gleichnamigen Gemeinde auch Krumstedt und Frestedt. Krumstedt ist die älteste der drei: Steinzeitfunde deuten auf eine frühe Besiedlung hin, und 1208 wird der Ort in einer Papsturkunde erstmals als „Curiam scilicet Crimpestede“ genannt. 1288 soll sich hier der sogenannte Hasenkrieg zwischen Dithmarschern und Holsten zugetragen haben, bei dem der Legende nach ein aufgeschrecktes Feldhase den Dithmarschern den Sieg brachte. Im 16. und 17. Jahrhundert führte der vielbefahrene Ochsenweg zwischen Dithmarschen und Holstein mitten durch das Dorf.
Süderhastedt selbst, im Gemeindegebiet mit den Ortsteilen Neuhof und Kleinhastedt, gehört zum Amt Burg-St. Michaelisdonn, während Krumstedt und Frestedt dem Amt Mitteldithmarschen angehören. Frestedt wiederum war Fundort eines jungsteinzeitlichen Dolmens, der auf die Zeit um 3500 bis 2800 vor Christus datiert und inzwischen nach Heide gebracht wurde; die überwiegend landwirtschaftlich geprägte Gemeinde erreichte durch ihre Photovoltaikanlagen einst einen der vorderen Plätze der bundesweiten Solarbundesliga. Auf 42,3 km² Fläche zählt die Postleitzahl 1.552 Einwohner, das entspricht 37 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarorten zählen Meldorf im Süden und Windbergen im Westen.