Über die Postleitzahl 29476
Gusborn liegt im Norden des Landkreises Lüchow-Dannenberg an der Elbe und gehört zur Samtgemeinde Elbtalaue. Die heutige Gemeinde entstand 1972 aus fünf zuvor selbstständigen Dörfern - Quickborn, Siemen, Zadrau sowie Groß und Klein Gusborn; letztere beide sind inzwischen durch die Neubausiedlung Durlei zu einem Ort zusammengewachsen, in dem mehr als die Hälfte der Gemeindebevölkerung lebt.
Größter Ortsteil ist das nordwestlich gelegene Quickborn, ursprünglich ein dicht bebautes, zweizeiliges Reihendorf, dessen Bebauung nach Großbränden 1835 sowie in den 1850er und 1860er Jahren aufgelockert wurde; erhalten sind Hallenhäuser und Torscheunen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie eine heute nicht mehr funktionstüchtige Windmühle. Die barocke Backsteinkirche St. Maria Magdalena entstand ab 1777 über einem älteren, mittelalterlichen Turmkern. Südlich von Quickborn liegt der Ortsteil Siemen nahe dem Naturschutzgebiet Die Lucie. In der Nähe des Orts steht mit dem sogenannten Torii-Tower ein 97 Meter hoher Stahlfachwerkturm, der bis in die frühen 1990er Jahre der Fernmeldeaufklärung diente.
Die Gemeinde liegt im westlichen Abschnitt der sandigen Langendorfer Geestinsel sowie in angrenzenden Bereichen der Elbniederung; im Norden bildet die Elbe die Grenze. Alle fünf Jahre feiern die Ortsteile gemeinsam eine Dorfwoche, jährlich lädt Quickborn im August zur Wiesenfete. Auf 48,2 km² leben 1.187 Menschen, rechnerisch 25 je Quadratkilometer.
Nachbar-Postleitzahlen sind Damnatz, Jameln, Langendorf und Trebel sowie Dannenberg und Lüchow; über die Elbe liegt Dömitz. Die Vorwahl ist 05865, das Kennzeichen DAN.