Über die Postleitzahl 31688
Am Nordhang der Bückeberge, dort wo Bückeburg und Stadthagen nur wenige Kilometer auseinanderliegen, verläuft die Bundesstraße 65 direkt durch die Gemeinde Nienstädt. Diese gehört zum Landkreis Schaumburg und zur gleichnamigen Samtgemeinde und bildet nahezu vollständig die Postleitzahl 31688 mit den Ortsteilen Nienstädt, Sülbeck, Liekwegen, Wackerfeld und Meinefeld.
Eine zwischen 1153 und 1170 ausgestellte Urkunde bestätigt eine Schenkung des Edlen Mirabilis in „Nienstide“ an den Bischof von Minden; 1554 finden sich erste Aufzeichnungen über Kohleabbau, 1871 kam eine Glashütte hinzu. Der Ortsteil Sülbeck, urkundlich schon um 1055 als „Sullethe“ erwähnt, entstand als Haufendorf um eine Kirche auf sumpfigem Gelände am Hellweg; auch hier wurde zwischen 1741 und 1762 mit 55 geteuften Schächten Kohle abgebaut. Die Kirche Zum Heiligen Kreuz in Sülbeck wurde 1861 an einem mittelalterlichen Turm errichtet und mit einer von Fürst Adolf I. Georg gestifteten Orgel ausgestattet. Liekwegen wiederum ist als Rodungsdorf aus den beiden Bergarbeiterorten Nienstädt und Sülbeck hervorgegangen und wird erstmals 1610 genannt.
Auf 8,3 km² zählt die Postleitzahl 4.268 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 516 je Quadratkilometer. Angrenzende Postleitzahlen führen nach Stadthagen, Obernkirchen und Helpsen.