Über die Postleitzahl 35716
Dietzhölztal liegt im Norden des Lahn-Dill-Kreises entlang der namensgebenden Dietzhölze, die in Dillenburg in die Dill mündet. Die Gemeinde entstand 1971 aus Ewersbach und Steinbrücken, 1972 kam Mandeln hinzu, 1977 durch Landesgesetz Rittershausen; Verwaltungssitz ist Ewersbach.
Mandeln gilt als eines der ältesten Dörfer des ehemaligen Dillkreises: Es erscheint schon um 800 im Lorscher Codex als Mauventelina, verfiel jedoch im späten Mittelalter und wurde 1489 rund einen Kilometer weiter südlich neu gegründet. Im oberen Dietzhölztal gewann man seit dem Mittelalter aus örtlichem Roteisenstein in Rennöfen Eisen und schmiedete es in Hammerwerken aus; dafür stauten die Bewohner Dietzhölze, Mandelbach und Ebersbach auf. Nahe Rittershausen liegt mit dem Jagdberg, 673,1 Meter hoch, die höchste Erhebung im gesamten Lahn-Dill-Kreis. Seit 2023 zeigt Ewersbach im Nationalen Automuseum die Loh Collection, und seit März 2026 trägt die Gemeinde deshalb und wegen der dortigen Theologischen Hochschule die amtliche Zusatzbezeichnung Hochschulgemeinde.
Auf 37,3 km² zählt Dietzhölztal 5.480 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 147 je Quadratkilometer.
Nachbargemeinden sind unter anderem Haiger, Eschenburg und Breidenbach.