Über die Postleitzahl 36110
Die Kleinstadt Schlitz im Vogelsbergkreis, wegen ihrer fünf Burgen auch als Romantische Burgenstadt bekannt, bildet zusammen mit ihren zahlreichen Ortsteilen die Postleitzahl 36110 – flächenmäßig die größte unter den hier betrachteten Postleitzahlen. Dazu zählen unter anderem Queck, Rimbach, Pfordt, Hartershausen, Üllershausen, Fraurombach und Willofs.
Die erste urkundliche Erwähnung von Schlitz ist die Weihe der Stadtkirche St. Margarethe im Jahr 812, überliefert im Codex Eberhardi. Über Jahrhunderte bauten die Herren von Schlitz aus einem Lehen des Hochstifts Fulda eine eigene Herrschaft auf, zu der schließlich neben der Stadt 16 Dörfer gehörten; noch bis 1900 galten hier die eigenen Schlitzer Verordnungen neben Teilen des fuldischen Rechts als Partikularrecht. Der Burgenring der Innenstadt mit seinen Türmen, Herrenhäusern und Fachwerkhäusern brachte Schlitz einst den Beinamen „hessisches Rothenburg“ ein. In Rimbach dreht sich seit einigen Jahren ein Windpark mit zwölf Anlagen größtenteils auf dem Schlitzer Höhenweg.
Auf 141,6 km² kommen 9.056 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 64 je km². Schlitz ist über die Autobahn 7 an der Abfahrt Hünfeld/Schlitz erreichbar, Nachbarn sind Fulda, Hünfeld, Lauterbach und Bad Salzschlirf.