Über die Postleitzahl 36266
Heringen liegt an der Werra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg unmittelbar an der Grenze zu Thüringen. Die Postleitzahl 36266 deckt praktisch die gesamte Stadt ab, mit dem Hauptort und den Stadtteilen Herfa, Widdershausen, Lengers, Wölfershausen, Kleinensee, Leimbach und Bengendorf.
Seit 1893 wird hier Kalisalz abgebaut; die 1903 in Betrieb gegangene Grube Wintershall gehört heute zur K+S AG und gilt mit ihrem Bergwerk als eines der größten Kalibergbaureviere der Erde, dessen Abraum als Halde „Monte Kali“ das Landschaftsbild prägt. In Herfa-Neurode ging 1972 die weltweit erste untertägige Sondermülldeponie in Betrieb, die K+S bis heute betreibt. Trotz dieser Industrie zählt Heringen zu den Kommunen mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung Hessens, zugleich aber auch zu jenen mit besonders hohem Gewerbesteueraufkommen. Stadtrechte erhielt der 1153 erstmals erwähnte Ort erst 1977. Im Stadtteil Widdershausen, unweit der einstigen innerdeutschen Grenze, richtete 1953 ein Erdbeben der Stärke 5,3 Schäden an.
Auf 61,0 km² leben in der Postleitzahl 6.856 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 112 je Quadratkilometer.
Angrenzend liegen Wildeck, Philippsthal und Friedewald sowie, jenseits der Landesgrenze, Vacha und Berka/Werra; die Vorwahl lautet 06624.