Über die Postleitzahl 36269
Philippsthal liegt an der Werra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, unmittelbar an der Grenze zu Thüringen. Die Postleitzahl 36269 umfasst nahezu die gesamte Marktgemeinde mit dem Hauptort und den Ortsteilen Heimboldshausen, Röhrigshof, Harnrode, Gethsemane und Unterneurode.
Der Ort geht auf ein 1191 erstmals erwähntes Benediktinerinnenkloster zurück, das während des Bauernkriegs 1525 verwüstet und 1568 von den Nonnen verlassen wurde; erhalten blieb bis heute die romanische Klosterkirche. Landgraf Philipp von Hessen-Philippsthal errichtete 1685 an dieser Stelle ein Schloss, das dem Ort später seinen heutigen Namen gab. Mit dem 1905 aufgenommenen Kalibergbau im Werk Hattorf, das heute zum Kaliwerk Werra der K+S-Gruppe gehört, wandelte sich das frühere Weber- und Handwerkerdorf zu einem Industrieort. Während der letzten Kriegsjahre lagerten in den Schachtanlagen von Hattorf mehrere Millionen Bände der Preußischen Staatsbibliothek. An die frühere deutsch-deutsche Grenze erinnert heute das Grenzmuseum im Torbogenhaus.
Die Postleitzahl erstreckt sich über 21,2 km² und zählt 3.890 Einwohnerinnen und Einwohner, was 183 je Quadratkilometer entspricht.
Nachbargemeinden sind Heringen, Hohenroda und Friedewald sowie, jenseits der Werra, Vacha und Unterbreizbach in Thüringen; die Vorwahl lautet 06620.