Über die Postleitzahl 36355
Grebenhain im südöstlichen Vogelsberg entstand 1971 durch den Zusammenschluss von elf zuvor selbständigen Gemeinden und wuchs 1972 um Steigertal und Metzlos-Gehaag auf heute 15 Ortsteile. Zur Postleitzahl gehören unter anderem Grebenhain selbst, Ilbeshausen-Hochwaldhausen, Crainfeld, Bermuthshain, Herchenhain, Nösberts-Weidmoos, Zahmen und Metzlos. Das Gemeindegebiet liegt in 400 bis 733 Metern Höhe, rund 30 Kilometer westlich von Fulda.
Ältester belegter Ortsteil ist Crainfeld: Ein Hinweis darauf findet sich schon in einer Urkunde des Klosters Fulda aus dem 9. Jahrhundert, eindeutig als „Creginfelt“ genannt wird der Ort 1012; bis 1821 war es Sitz eines eigenen Gerichts, an das noch der Edelhof erinnert. Herchenhain gilt als höchstgelegener Ort Hessens. Bei Hartmannshain entstand 1990 der erste deutsche Windpark im Mittelgebirge, mittlerweile stehen in der Gemeinde drei Windparks mit 18 Anlagen. Durch das Gebiet führt der Vulkanradweg, angelegt auf der stillgelegten Bahnstrecke der einstigen Vogelsbergbahn.
Die Gemeinde zählt 4.365 Einwohnerinnen und Einwohner auf 91,3 km², das entspricht 48 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Herbstein, Hosenfeld, Freiensteinau, Birstein, Schotten und Gedern.