Über die Postleitzahl 63633
Am südlichen Fuß des Vogelsbergs, am nordöstlichen Rand des Main-Kinzig-Kreises, liegt die weitläufige Gemeinde Birstein mit zahlreichen kleinen Ortsteilen wie Obersotzbach, Lichenroth, Unterreichenbach und Fischborn – fast die gesamte Fläche der Postleitzahl gehört zu ihr.
Namensgebend ist die Burg „castrum birsenstein“, erstmals 1279 urkundlich erwähnt, als der Fuldaer Fürstabt sie samt der Vogtei Reichenbach an Heinrich von Weilnau verlehnte. 1332 gelangte durch eine Heirat die Hälfte von Burg und Herrschaft an Heinrich II. von Ysenburg, ehe Graf Reinhard von Isenburg sie 1552 zu einem Schloss umbauen und darin seinen Wohnsitz nehmen ließ – bis heute Sitz des Fürstenhauses Isenburg. Manche Ortsteile reichen noch weiter zurück: Unterreichenbach wird bereits um 810 als „Richenbah“ genannt, Kirchbracht sogar schon zwischen 750 und 802 in einer Fuldaer Urkunde. In Birstein-Fischborn führt ein Lehrpfad entlang des Weges, den das Trinkwasser aus dem Vogelsberg bis nach Frankfurt zurücklegt.
Die Postleitzahl zählt auf 86,0 km² 6.040 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 70 je km². Über die B276 ist Birstein an die Anschlussstelle Bad Orb/Wächtersbach der A66 angebunden, der Bahnhof Wächtersbach liegt an der Strecke Frankfurt–Fulda.