Über die Postleitzahl 36391
Sinntal ist die östlichste Gemeinde des Main-Kinzig-Kreises und trägt den Namen des Flusses Sinn, der ihre südlichen Ortsteile durchfließt. Sie entstand 1972 aus Mottgers, Schwarzenfels und Weichersbach, 1974 kamen Altengronau, Jossa, Oberzell und Sterbfritz hinzu, 1977 folgte Züntersbach; Sitz der Verwaltung ist Sterbfritz. Am Nordrand der Gemeinde verläuft der Landrückentunnel, der längste Eisenbahntunnel Deutschlands.
Zu den Bauwerken zählen die Burg Schwarzenfels, das Eisenbahnviadukt Jossa, die Huttenburg und das Wasserschloss in Altengronau sowie ein dortiger jüdischer Friedhof. In den Sinnwiesen und im Struth von Altengronau finden sich Lebensräume des europäischen Bibers und der gefährdeten Schachblume. Jährlich lädt das SinnerRock-Festival nach Altengronau. Zu den ansässigen Unternehmen zählen Plastic Omnium und Knaus Tabbert.
Auf 113,6 km² zählt Sinntal 8.615 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 76 je Quadratkilometer. Die Gemeinde grenzt an Kalbach, Schlüchtern und Steinau an der Straße sowie im Osten an mehrere unterfränkische Gemeinden wie Bad Brückenau und Wildflecken.