Über die Postleitzahl 36452
Kaltennordheim in der Rhön gehört überwiegend zum Landkreis Schmalkalden-Meiningen, ein kleinerer Teil um Empfertshausen liegt im Wartburgkreis. Als „Nordheim im Tullifeld“ wird der Ort bereits 795 erstmals genannt und ging damals in den Besitz des Fuldaer Reichsklosters über. Zum 31. Dezember 2013 fusionierte die Stadt mit Andenhausen, Fischbach/Rhön, Kaltenlengsfeld und Klings; weitere Ortsteile sind Kaltenwestheim, Kaltensundheim, Oberkatz und Unterweid.
Das bekannteste Fest der Stadt ist der Heiratsmarkt zu Pfingsten, der als größtes Volksfest Südthüringens gilt. Im Schloss von 1754, das auf den Grundmauern der ehemaligen Merlinsburg steht, ist heute ein Museum untergebracht. Kaltenwestheim war zwischen 1652 und 1696 von Hexenprozessen betroffen, denen sechs Frauen zum Opfer fielen; auch in Unterweid wurde 1624 eine Frau als vermeintliche Hexe verbrannt. Auf dem Umpfen bei Kaltenlengsfeld liegt eine keltische Wallanlage, Teil eines größeren Befestigungssystems in der Rhön.
Auf 99,4 km² zählt Kaltennordheim 6.106 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 61 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Geisa, Tann und Dermbach.