Über die Postleitzahl 37327
Leinefelde, der jüngere und lange Zeit unbedeutendere der beiden Stadtteile von Leinefelde-Worbis im Eichsfeld, bildet zusammen mit den umliegenden Dörfern Kallmerode, Beuren, Birkungen, Breitenbach und Breitenholz sowie der Gemeinde Wingerode die Postleitzahl 37327.
Noch bis ins 20. Jahrhundert war Leinefelde nur ein kleines Dorf, ehe es sich zum Eisenbahnknotenpunkt zwischen den Strecken Halle–Hann. Münden und Erfurt–Göttingen entwickelte. Ein früherer Wasserturm der Reichsbahn von 1867 wurde 1996/97 zum Rathaus umgebaut, und eine Skulptur in der Bahnhofstraße erinnert an den einstigen Fell- und Darmhandel, der den Leinefeldern den Beinamen „Lämmerschwänze“ eintrug. Beuren wiederum war schon im 13. Jahrhundert Stadt und beherbergte mit einem um 1200 gegründeten Zisterzienserinnenkloster das älteste seiner Art im Eichsfeld. In Wingerode zieht seit dem 17. Jahrhundert die Ignatiuskapelle Wallfahrer an.
Das hügelige Gebiet liegt im Quellgebiet der Leine, die durch Leinefelde fließt und damit zum Einzugsgebiet der Weser gehört. Auf 60,5 km² leben 14.280 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 236 je Quadratkilometer.
Die Nachbarschaft reicht von Heiligenstadt im Norden bis zu den Postleitzahlen um Worbis, Dingelstädt und Niederorschel im Süden und Osten.