Über die Postleitzahl 37632
Eschershausen liegt im Norden des Landkreises Holzminden zwischen den Höhenzügen Ith, Vogler und Hils und gehört zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf. Zur Postleitzahl zählen außerdem die Gemeinden Eimen und Holzen mit ihren Ortsteilen sowie die gemeindefreien Gebiete Eimen und Eschershausen.
Nach dem hier geborenen Schriftsteller Wilhelm Raabe trägt die Stadt den Beinamen Raabestadt; sein Geburtshaus von 1828 beherbergt heute ein Museum. In den Ithhöhlen bei Eschershausen fanden sich Spuren der Jungsteinzeit und der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur, darunter einige der westlichsten Belege dieser Kultur überhaupt. Um 1667 wandte sich Eimen, das damals als „Hexendorf“ bekannt war, mit der Bitte um Hexenverfolgungen an den Herzog. Im Ortsteil Vorwohle wurde ab 1864 im Tagebau Asphalt gefördert und der Betrieb 1871 an ein englisches Unternehmen verkauft. In Holzen bestand von 1744 bis 1768 eine Glasmanufaktur, deren Überreste archäologisch untersucht und öffentlich zugänglich gemacht wurden.
Auf 64,6 km² kommen 4.772 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 74 je Quadratkilometer.
Die Postleitzahl grenzt an Dassel und Einbeck im Norden sowie an Stadtoldendorf und Bodenwerder im Süden.