Über die Postleitzahl 38226
Die Postleitzahl 38226 gehört zur kreisfreien Stadt Salzgitter und umfasst den größten Teil von Lebenstedt sowie einen kleinen Abschnitt von Engelnstedt, beide in der Ortschaft Nord gelegen. Lebenstedt war bis 1942 ein eigenständiges Dorf im Landkreis Wolfenbüttel, ehe es durch das Salzgitter-Gesetz Teil der neu gegründeten Großstadt Watenstedt-Salzgitter wurde, die 1951 in Salzgitter umbenannt wurde.
Der Stadtteil entstand größtenteils im Gartenstadt-Stil und wurde abschnittsweise erbaut; die Namen dieser Bauabschnitte sind bei den Bewohnern bis heute als Orientierung gebräuchlich – Krähenriede im Norden, Fredenberg im Südwesten, das Seeviertel östlich des Salzgittersees und „Das alte Dorf“ zwischen See und Albert-Schweitzer-Straße, wo einst das ursprüngliche Lebenstedt lag. 1952 entdeckte man in der Gemarkung den archäologischen Fundplatz Salzgitter-Lebenstedt, an dem Knochen eiszeitlicher Rentiere, Pferde, Wisente und Mammuts sowie zwei Schädelfragmente von Neandertalern zutage kamen, die von einer Anwesenheit von Menschen lange vor der letzten Kaltzeit zeugen. Engelnstedt dagegen blieb von der Landwirtschaft geprägt; der Ort wurde bereits im Mittelalter im Leraga genannten Teil Ostfalens erwähnt und 1492 wie 1602 von Braunschweigern geplündert.
Auf 9,1 km² leben in der PLZ 32.738 Menschen, was einer Dichte von 3.587 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Lebenstedt bietet mit einer Integrierten Gesamtschule, zwei Gymnasien und zwei Realschulen ein breites schulisches Angebot; die Nachbarschaft reicht bis zu den übrigen Salzgitteraner Postleitzahlen und zur Gemeinde Lengede.