Über die Postleitzahl 38229
Im mittleren und südöstlichen Teil der kreisfreien Stadt Salzgitter liegt die Postleitzahl 38229 mit den Stadtteilen Gebhardshagen, Salder, Heerte, Barum und Hallendorf. Auch sie gehörten bis 1942 zum Landkreis Wolfenbüttel, ehe das Salzgitter-Gesetz sie der neuen Großstadt Watenstedt-Salzgitter zuschlug.
Gebhardshagen, der viertgrößte Stadtteil Salzgitters, siedelte sich wohl im 11. Jahrhundert im Schatten einer Vorgängeranlage der Burg Gebhardshagen an, die den Handelsweg über den Salzgitter-Höhenzug bewachte. Als deren Stammsitz erscheint das Adelsgeschlecht derer von Hagen erstmals 1129 in einer Urkunde König Lothars III. Salder ist seit 1161 belegt, als ein Thidericus de Saldere in einer Urkunde genannt wurde. Heerte findet sich bereits 1022 in der Gründungsurkunde des Klosters St. Michael zu Hildesheim, mit der Bischof Bernward dem Kloster Kirchenländereien zusprach. In Hallendorf, urkundlich seit dem Jahr 801, begann Ende 1937 der Aufbau der Reichswerke; in der Umgebung entstanden während der NS-Zeit große Barackenlager. Barum an der Fuhse gehört sprachlich zu den sogenannten „hêm“-Orten und geht auf eine sächsische Siedlungsgründung um 500 nach Christus zurück.
Die 53,7 km² große PLZ zählt 12.802 Menschen, das ergibt 238 Einwohner je Quadratkilometer. Sie grenzt an die übrigen Salzgitteraner Postleitzahlen sowie an Wolfenbüttel, Lengede und Elbe.