Über die Postleitzahl 38259
Im Süden der kreisfreien Stadt Salzgitter, an der Grenze zum Landkreis Goslar, liegt die Postleitzahl 38259 mit den namensgebenden Stadtteil Salzgitter-Bad sowie Ringelheim, Lobmachtersen, Groß Mahner, Ohlendorf, Beinum, Flachstöckheim und Gitter. Diese Stadtteile gehörten bis 1942 überwiegend zum Landkreis Goslar, ehe sie durch das Salzgitter-Gesetz zur neuen Großstadt Watenstedt-Salzgitter kamen, die 1951 nach diesem Stadtteil in Salzgitter umbenannt wurde.
Salzgitter-Bad war bis 1942 eine eigenständige Kleinstadt und zählt flächenmäßig zu den größeren Stadtteilen Salzgitters. Lobmachtersen reicht mit archäologischen Funden auf dem Öhrenfeld bis in die Zeit um Christi Geburt zurück; dort wurden auch die Reste eines Rennofens aus dem 2. Jahrhundert nach Christus entdeckt, der die Verhüttung von Eisenerz belegt und heute im Städtischen Museum im Schloss Salder ausgestellt ist. Groß Mahner zählt mit einer Entstehung im 1. bis 5. Jahrhundert zu den ältesten Siedlungen der Region, erste schriftliche Erwähnung 996/97. Gitter, früher „Gitter am Berge“, findet sich bereits Ende des 8. Jahrhunderts in einer Güterliste des Klosters Fulda, dessen Mönche die Gegend zu dieser Zeit missionierten. Hohenrode, der kleinste und südlichste Stadtteil Salzgitters, entstand vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert an einer Furt durch die Innerste.
Auf 63,8 km² leben in der PLZ 27.045 Menschen, das ergibt 424 Einwohner je Quadratkilometer. Die Nachbarschaft reicht bis Haverlah, Sehlde, Schladen-Werla und Liebenburg im Landkreis Goslar.