Über die Postleitzahl 38322
Am westlichen Rand des Großen Bruchs, im Landkreis Wolfenbüttel, liegt die Gemeinde Hedeper mit ihrem Ortsteil Wetzleben, beide zur Samtgemeinde Elm-Asse gehörend. Hedeper selbst befindet sich an einem Hang – der Ortsname geht vermutlich auf altgermanisch „hað-“ für Neigung oder Biegung und „bearo“ für Hain oder Wald zurück und bedeutete demnach ungefähr „Wäldchen am Hügel“, passend dazu liegt der Ort auf einer der größeren Höhen der Samtgemeinde.
Hedeper wird 1188 erstmals urkundlich erwähnt, das benachbarte Wetzleben schon 994 als „Vuidislevu“. In Wetzleben steht mit der Kirche St. Godehardi das älteste Gebäude des Ortes, benannt nach dem Hildesheimer Bischof Godehard, der sie der Überlieferung nach geweiht haben soll; ihr Turm beherbergt eine Glocke aus dem 13. Jahrhundert, eine der ältesten der Region. Wahrzeichen von Hedeper ist die 1900 erbaute Erdholländer-Windmühle an der Niedersächsischen Mühlenstraße, die bis 1956 in Betrieb war – von ihr aus sollen früher zwanzig weitere Windmühlen zu sehen gewesen sein. Die alte Kirche des Ortes musste wegen instabilen Baugrunds in den 1990er Jahren abgerissen und mit dem wiederverwendeten Material neu errichtet werden.
Der Bahnhof Hedeper lag einst an der Strecke Jerxheim–Börßum, heute arbeiten die meisten Bewohner in Wolfenbüttel, Braunschweig, Salzgitter oder Wolfsburg. Auf 15,6 km² leben in der 38322 490 Menschen, das entspricht einer Dichte von 31 Einwohnern je Quadratkilometer. Südöstlich grenzt Roklum an, nordwestlich reicht das Gebiet an die PLZ von Dorstadt, Flöthe und Börßum.