Über die Postleitzahl 38325
Roklum liegt im Südosten des Landkreises Wolfenbüttel am Nordrand des Großen Bruchs und gehört zur Samtgemeinde Elm-Asse mit Verwaltungssitz in Schöppenstedt. Im Norden des Gemeindegebiets fließt der Winnigstedter Tiefenbach, südlich verläuft der Schiffgraben als Grenze – über diese Bäche gehört Roklum zum Einzugsgebiet der Bode und damit der Elbe, östlich des Großen Fallsteins gelegen.
Der Ort wird 1159 erstmals als Rokele urkundlich genannt, die heutige Form mit der Endung -um bürgerte sich erst im 18. Jahrhundert ein. Zur Herkunft des Namens gibt es zwei Deutungsversuche: eine altgermanische Wurzel für „kleiner Hügel“ oder eine Zusammensetzung aus dem Wort für Saatkrähe und einem Wort für Wald. 1941 wurde Roklum zusammen mit Hornburg und Isingerode aus dem Landkreis Wernigerode heraus- und in den Landkreis Wolfenbüttel eingegliedert. Eine 2015 diskutierte Fusion mit dem Nachbarort Winnigstedt scheiterte, weil sich beide Gemeinden auf keinen gemeinsamen Namen einigen konnten – im Gespräch waren unter anderem Tiefenbach und Mattierzoll.
Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 79 zwischen Wolfenbüttel und Halberstadt. Auf 8,3 km² leben in der 38325 424 Menschen, das ergibt eine Dichte von 51 Einwohnern je Quadratkilometer. Angrenzend liegen Hedeper im Westen und Semmenstedt im Norden.