Über die Postleitzahl 38376
Süpplingenburg, mit dem Ortsteil Barmke-Forst zur Samtgemeinde Nord-Elm im Landkreis Helmstedt gehörend, verdankt seinen Namen einer Burganlage in der sumpfigen Schunter-Niederung. Sie entstand im 10. Jahrhundert vermutlich unter den Grafen von Haldensleben und fiel durch Heirat an Graf Gebhard, dessen Sohn Lothar von Süpplingenburg als Lothar III. von 1125 bis 1137 König und von 1133 bis 1137 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war – die Wasserburg galt als sein Stammsitz.
Die quadratische Sumpfburg maß 70 mal 70 Meter, umschlossen von Mauer, Graben und Wall; auf dem Burggelände erhob sich mit der romanischen St.-Johannis-Kirche eine Stiftskirche, deren Grundstein Lothar III. bereits 1130 legte und die 1140 vollendet wurde. Nach dem Übergang an Heinrich den Löwen kam die Anlage um 1173 an den Templerorden, nach dessen Auflösung 1312 an die Johanniter, die sie bis 1820 als Komturei besaßen. Wenige hundert Meter südlich der Burg bestand von etwa 800 bis 1200 die Grubenhaussiedlung am Petersteich, die vermutlich wirtschaftlich mit der Burg verbunden war und später wüst fiel. Nahe der Burg kreuzten sich zwei alte Handelswege: der Nord-Süd verlaufende Salzweg und, ab dem 11. Jahrhundert, die Ost-West-Route zwischen Braunschweig und Magdeburg.
Der Ort grenzt unmittelbar an die Nachbargemeinde Süpplingen. Auf 14,3 km² zählt die 38376 664 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 47 je Quadratkilometer entspricht. Angrenzend liegen Helmstedt und Königslutter am Elm.