Über die Postleitzahl 38378
Zwischen Helmstedt und dem Höhenzug des Elm liegt die Gemeinde Warberg, Mitglied der Samtgemeinde Nord-Elm mit Sitz im benachbarten Süpplingen. Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Kißleberfeld.
Namensgebend war die um 1200 errichtete Wasserburg, deren Bergfried bis heute weithin sichtbar ist; 1202 wurde der Ort erstmals urkundlich genannt. Über Jahrhunderte regierten hier die Edelherren von Warberg, ein einflussreiches Adelsgeschlecht mit Bischöfen in Halberstadt und Minden – ihr bedeutendstes Mitglied, Hermann von Warberg, brachte es im 14. Jahrhundert zum Hochmeister des Johanniterordens. Nach ihrem Niedergang im Streit mit dem Welfenherzog Heinrich dem Jüngeren fiel die Herrschaft 1650 an Braunschweig zurück, das hier ein Amt einrichtete. Eine dunklere Episode der jüngeren Geschichte war das 1944 eingerichtete KZ-Außenkommando Warberg, ein Nebenlager des KZ Neuengamme. Neben der Burg im Ort erinnert die Ruine der Alten Burg Warburg auf dem nahen Elm an die mittelalterliche Vergangenheit, während die evangelische St.-Georg-Kirche das heutige Ortsbild mitprägt.
796 Menschen leben auf 8,0 km² der Gemeinde, das entspricht 100 je Quadratkilometer.
Die Bundesstraße 244 zwischen Helmstedt und Wernigerode führt an Warberg vorbei; Nachbarorte sind unter anderem Helmstedt, Schöningen und Räbke.