Über die Postleitzahl 38542
Leiferde liegt im Dreieck zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg im Landkreis Gifhorn und gehört zur Samtgemeinde Meinersen; den größten Teil der Fläche nimmt der Kernort ein, dazu kommt westlich der Ortsteil Dalldorf.
Um 1220 wird der Ort erstmals als Leiforde im Lehnsregister der Edelherren von Meinersen erwähnt; sein Name setzt sich vermutlich aus den Begriffen für einen leicht ansteigenden Bergrücken und für einen Pfad zusammen, der die einst sumpfigen Niederungen von Aller und Oker an dieser Stelle querbar machte. Das alte Dorf auf den eiszeitlichen Dünen und die erst Ende des 19. Jahrhunderts rund um den zwei Kilometer entfernten Bahnhof entstandene Bahnhofssiedlung entwickelten sich lange getrennt voneinander und mit unterschiedlicher sozialer Prägung, bis in den 1980er Jahren das Baugebiet Gänseweide die Lücke zwischen beiden schloss. Die neugotische St.-Viti-Kirche, 1860 eingeweiht, geht auf ein mittelalterliches Hildesheimer Archidiakonat zurück, das einst die Westhälfte des Papenteichs umfasste. Im Osten des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Viehmoor, eine im 19. Jahrhundert für die Fischzucht angelegte Teichlandschaft, und um den Wohlenberg am westlichen Ortsrand rankt sich die Sage von der goldenen Wiege.
Auf 28,4 km² leben 4.314 Menschen, das sind 152 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Gifhorn, Adenbüttel, Meinersen, Müden (Aller), Hillerse und Ribbesbüttel.