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Wülfrath liegt im Kreis Mettmann und gilt als kleinstes Mittelzentrum im Niederbergischen Land. Namensgebend für die Landschaft sind ausgedehnte Kalksteinvorkommen, die bis heute den Charakter mehrerer Ortsteile prägen.
Der Steinbruch Rohdenhaus zwischen Wülfrath und Velbert zählt mit rund 2,3 Kilometern Länge zu den größten Kalksteinbrüchen Europas und wird bis heute abgebaut. Der ältere Steinbruch Schlupkothen dagegen, in dem zwischen 1898 und 1960 über 45 Millionen Tonnen Kalkstein gefördert wurden, steht inzwischen als Naturschutzgebiet unter Schutz.
Neben dem Bergbau erzählen auch einzelne Ortsteile von der langen Siedlungsgeschichte der Gegend. Aprath geht auf einen 1150 erstmals erwähnten Rittersitz zurück, an dessen Stelle heute das Gebäudeensemble Schloss Aprath steht. Düssel wiederum ist nach der Wasserburg Haus Düssel und dem Fluss gleichen Namens benannt, wurde 1065 erstmals urkundlich genannt und gehörte zeitweise zum Herzogtum Geldern, ehe es 1445 an das Herzogtum Berg verpfändet wurde. Ober- und Unterdüssel entstanden dagegen als Honschaften der Herrschaft Schöller im Amt Solingen.
Für 32,2 km² weist die Statistik 20.688 Einwohnerinnen und Einwohner aus, rechnerisch 643 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem Wuppertal, Velbert und Heiligenhaus.