Über die Postleitzahl 42553
Neviges, bis 1974 eine eigenständige Stadt im damaligen Kreis Düsseldorf-Mettmann, bildet mit der Postleitzahl 42553 fast vollständig einen der drei Stadtbezirke Velberts; hinzu kommt ein Teil des benachbarten Tönisheide.
Der Ort wird 1220 erstmals als Bestandteil der Herrschaft Hardenberg erwähnt, zu der damals dreizehn Bauerschaften zählten. Kirchengeschichtlich bekannt wurde Neviges 1589 als Tagungsort der ersten Bergischen Synode, bevor die Herrschaft ab 1649 zum Katholizismus zurückkehrte. Bis heute ist der Ort vor allem als katholischer Wallfahrtsort bekannt, dessen Ursprung auf eine Marienerscheinung zurückgeführt wird, die der Dorstener Franziskaner Antonius Schirley gehabt haben soll.
Tönisheide, benannt nach einem Höhenrücken südöstlich von Neviges, war Stammsitz der Herren von Hardenberg: Die dortige Alte Burg wird urkundlich erstmals 1145 fassbar, ehe die Herrschaft 1354 aus finanziellen Gründen an die Grafen von Jülich-Berg und Ravensberg verkauft wurde. Über den Höhenrücken verlief einst die Strata Coloniensis, eine bedeutende mittelalterliche Handelsstraße zwischen Köln und der 799 gegründeten Abtei Werden, die Siedlungen wie Klauheim und Eldikum in ihren Quellmulden begünstigte.
Für 26,7 km² weist die Statistik 17.871 Einwohnerinnen und Einwohner aus, das ergibt 670 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ führen nach Wuppertal, Wülfrath und Hattingen.