Über die Postleitzahl 42651
Solingen-Mitte, der einwohnerstärkste der fünf Solinger Stadtbezirke, bildet zusammen mit einem kleinen Gräfrather Randstück fast die gesamte Postleitzahl 42651.
Der Bezirk umfasst neben der Innenstadt auch die Nordstadt und Teile der Südstadt sowie mit Kohlfurth, Müngsten und Gönrath einige Außenbezirke. In ihm liegen zentrale Solinger Einrichtungen wie das Rathaus, das Amts- und das Arbeitsgericht sowie Theater und Konzerthaus, daneben aber auch Grünanlagen vom Bärenloch bis zum Volksgarten. Die Ursprünge Solingens selbst reichen bis ins 8. oder 9. Jahrhundert zurück, als sich die ersten Siedler an einem Fronhof niederließen; die dort schon Ende des 10. Jahrhunderts errichtete Saalkirche gilt als Vorläufer der heutigen Evangelischen Stadtkirche.
Nach der Städtevereinigung von 1929 entstanden im Bezirk mehrere Infrastrukturprojekte, darunter der Ausbau der Kreuzung Schlagbaum und der Frankfurter Damm, der ab 1934 im Rahmen von Notstandsmaßnahmen der NS-Zeit gebaut wurde. Zum Stadtteil gehört auch Hasseldelle, wo Anfang der 1970er Jahre eine Großwohnsiedlung entstand; zuvor bestand die Fläche aus einer lockeren Streusiedlung mit mehreren Bauernhöfen entlang eines Höhenzugs.
Auf 7,8 km² kommen 26.941 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 3.464 je Quadratkilometer. Weitere Solinger PLZ schließen sich mit Gräfrath, Wald, Höhscheid und Burg an.