Über die Postleitzahl 42349
Fast vollständig deckt die Postleitzahl 42349 den Wuppertaler Stadtbezirk Cronenberg im Südwesten der Stadt ab, dazu einen kleinen Teil von Elberfeld nahe der Grenze zu Solingen und Remscheid.
Bis zur Bildung Wuppertals 1929 war Cronenberg auf eigene Faust Stadt und zugleich Bürgermeisterei, zugehörig zum damaligen Kreis Mettmann. Der Name, vermutlich von „Krähenberg“ oder „Kranichenberg“ abgeleitet, findet sich um das Jahr 1050 erstmals in einem Schriftstück des Klosters Werden, damals noch als Cronberga. 1312 ist von einem eigenen Kirchspiel die Rede, das der Burg Elberfeld und damit den Kölner Erzbischöfen unterstand; 1453 wird der Ort bereits als Dorf mit regem Marktbetrieb beschrieben.
Der heutige Stadtbezirk gliedert sich in mehrere Wohnquartiere. Sudberg, benannt nach einer gleichnamigen Erhebung, geht auf einen 1549 erwähnten Hof zurück und liegt an der Wupper unmittelbar gegenüber von Solingen und Remscheid. Küllenhahn wiederum entstand aus dem im 16. Jahrhundert erwähnten Hof Kettelershahn, dessen Name sich nach dem Erwerb durch den Sensenschmied-Vogt Johann Kullen wandelte. In Kohlfurth an der Wupper liegt Cronenberg dem gleichnamigen Solinger Stadtteil auf der anderen Flussseite gegenüber, und in Cronenfeld erinnert noch ein altes Gleisstück an den 1988 stillgelegten Haltepunkt der Burgholzbahn.
Auf 22,4 km² leben hier 21.670 Menschen, was einer Dichte von 969 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht.