Über die Postleitzahl 44629
Nordöstlich der Herner Innenstadt liegt diese Postleitzahl, die fast vollständig vom Ortsteil Baukau-Ost eingenommen wird, ergänzt um einen kleinen Anteil von Herne-Mitte. Baukau-Ost gehört zum seit 1975 bestehenden Stadtbezirk Herne-Mitte, während der westliche Teil Baukaus zum Stadtbezirk Wanne zählt.
Ein Gut „Boko(u)we“ wird bereits 1378 urkundlich erwähnt; die Bauerschaft unterstand im Mittelalter kirchlich Herne und weltlich den Strünkeder Rittern. 1844 wurde Baukau eine eigene Gemeinde, und als Herne 1897 Stadtrecht erhielt, bildeten die verbliebenen Gemeinden – darunter Baukau, Horsthausen, Pöppinghausen, Bladenhorst und Hiltrop – das neue Amt Baukau, ehe Baukau 1908 selbst Stadtteil von Herne wurde. Schon ab 1866 wurde hier auf dem Feld der Zeche Providence, später Von der Heydt genannt, Kohle gefördert, ab 1918 zusammen mit der Zeche Julia bis zu deren Stilllegung 1961. Von 1962 bis 1989 entstand am Rhein-Herne-Kanal in mehreren Bauabschnitten das Kraftwerk Herne-Baukau, dessen 300 Meter hoher Schornstein und großer Kühlturm bis heute weithin sichtbar sind.
Auf 3,1 km² leben 12.474 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 4.007 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Nachbar-Postleitzahlen reichen von der Herner Mitte bis nach Recklinghausen.