Über die Postleitzahl 44627
Fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl im Herner Stadtbezirk Sodingen entfällt auf die Ortsteile Börnig/Holthausen und Sodingen. Der Stadtbezirk liegt im Osten von Herne und zählt zu dessen bevölkerungsreicheren Bezirken.
Holthausen taucht bereits um 910 im Heberegister der Benediktinerabtei Werden als „Holthuson“ auf, was sich mit „Siedlung am Wald“ übersetzen lässt, und gehörte zur Grafschaft Mark. Sodingen ist noch älter belegt: Um 1150 nennt das Urbar der Reichsabtei Werden den Ort als „de Sothinkge“, und im Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 sind 16 Steuerpflichtige der Bauerschaft verzeichnet. 1913 wurde die bis dahin Giesenberg-Sodingen genannte Gemeinde amtlich in Sodingen umbenannt, 1928 folgte die Eingemeindung nach Herne. Aus dieser Zeit stammt auch die unter Denkmalschutz stehende Zechensiedlung Teutoburgia im Ortsteil Börnig: Die Arbeitersiedlung entstand 1909 zusammen mit der gleichnamigen Zeche nach der englischen Gartenstadtidee, mit Mehrfamilienhäusern, großzügigen Grünanlagen und einer als Allee angelegten zentralen Straße.
Die Postleitzahl umfasst 9,3 km² mit 18.620 Einwohnerinnen und Einwohnern, das ergibt eine Dichte von 1.999 Einwohnern je Quadratkilometer. Sie grenzt an Castrop-Rauxel im Norden, an weitere Herner Postleitzahlen und an Bochum im Süden.