Über die Postleitzahl 47259
Vier Stadtteile aus dem Duisburger Bezirk Duisburg-Süd teilen sich diese Postleitzahl: gut die Hälfte der Fläche entfällt auf Mündelheim, dazu kommen Hüttenheim, Huckingen und das kleine Ungelsheim. Mündelheim geht auf ein altes, rechtsrheinisch gelegenes Bauerndorf zurück, in dem einst auch gefischt wurde; sein dörfliches Ortsbild unterscheidet sich noch heute deutlich vom übrigen, industriell geprägten Duisburg. Zum Stadtteil gehören neben dem namensgebenden Ort auch Serm, Ehingen, Rheinheim und Holtum. Die Mündelheimer Kirche gilt als älteste Kirche Duisburgs; ihre erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1221, der Westturm noch aus dem 11. Jahrhundert.
Hüttenheim entstand erst ab 1911 als geplante Arbeitersiedlung für das nahe Stahlwerk der Blechwalzfabrik Schulz & Knaudt: Bereits Ende 1912 wohnten 100 Familien im neuen Ort, dessen Name der Gemeinderat von Mündelheim am 3. Februar 1912 festlegte. Huckingen dagegen zählt mit über 1500-jähriger Geschichte zu den ältesten rechtsrheinischen Orten Duisburgs, geprägt bis ins 20. Jahrhundert durch Landwirtschaft und die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Bergischen Amt Angermund. Ungelsheim schließlich ist der jüngste Stadtteil der Stadt: Er entstand erst 1959 aus Teilen von Huckingen und Serm, nachdem die Mannesmann-Werke den Bau von 1500 Werkswohnungen geplant hatten.
Auf 24,7 km² kommen 22.407 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 908 je Quadratkilometer. Im Süden grenzt das Gebiet bereits an Düsseldorf und Meerbusch.