Über die Postleitzahl 49124
Im Südwesten des Landkreises Osnabrück, am Fuß des Dörenbergs, liegt die Stadt Georgsmarienhütte, die fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl stellt. Ihren Namen und ihre Entstehung verdankt sie dem Eisenhüttenwerk, das der Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein nach 1857 in der damaligen Gemeinde Malbergen errichtete – benannt nach dem letzten Herrscher des Königreichs Hannover, Georg V., und seiner Frau Marie. Aus der zugehörigen Arbeiterkolonie ging 1860 die Gemeinde Georgsmarienhütte hervor; 1970 schlossen sich Oesede, Kloster Oesede, Harderberg, Holsten-Mündrup und Teile von Holzhausen mit dem Industriedorf zur heutigen Stadt zusammen, die noch im selben Jahr Stadtrechte erhielt.
Älteren Ursprungs ist der Stadtteil Kloster Oesede, benannt nach einem 1170 erstmals erwähnten Benediktinerinnenkonvent, dessen Klosterkirche und Konventgebäude bis heute erhalten sind. Von 1857 bis 1925 stand in der Stadt zudem das Schloss Monbrillant, ein zuvor in Hannover errichtetes Lustschloss, das als Wohnhaus für die Hüttenwerksdirektoren nach Georgsmarienhütte versetzt worden war, bevor es der Werkserweiterung weichen musste. Wichtigster Arbeitgeber ist bis heute die Stahlwerk Georgsmarienhütte GmbH.
31.442 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 55,3 km², das ergibt 569 je Quadratkilometer. Georgsmarienhütte ist über die A 30 sowie über Anschlüsse an die A 33 in den Stadtteilen Harderberg und Kloster Oesede angebunden und grenzt an die Großstadt Osnabrück sowie an Hasbergen und Bad Iburg.