Über die Postleitzahl 49186
Über der Kleinstadt Bad Iburg im Südwesten des Landkreises Osnabrück thront das Schloss Iburg, über sieben Jahrhunderte Residenz der Osnabrücker Bischöfe und heute das bekannteste Bauwerk der Postleitzahl 49186. Zur Stadt gehören auch die Ortsteile Ostenfelde, Glane und Sentrup.
Eine Iburg wird bereits 753 in den Fränkischen Reichsannalen erwähnt, als dort der Kölner Erzbischof Hildegar von Sachsen getötet wurde; Karl der Große eroberte die Burg 772 und erneut 783. Bischof Benno II. ließ von 1068 bis 1088 auf den Trümmern eine Stiftsburg und ein Benediktinerkloster errichten und vermittelte 1077 zwischen König Heinrich IV. und dem Papst, als jener zur Buße nach Canossa reiste. 1534 wurden Täufer aus Münster im sogenannten Bennoturm des Schlosses gefangen gehalten. Seit 1254 trägt der Ort Stadtrechte, seit 1980 gehört Bad Iburg der Neuen Hanse an, und seit 1976 ist es als Kneippkurort anerkannt. 2018 fand hier die Niedersächsische Landesgartenschau statt.
Auf 36,3 km² zählt die Postleitzahl 10.690 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 294 je Quadratkilometer. Bad Iburg grenzt an Georgsmarienhütte, Hagen am Teutoburger Wald, Hilter, Bad Laer, Glandorf und Lienen und ist Sitz des für den südlichen Landkreis zuständigen Amtsgerichts.