Über die Postleitzahl 49176
Hilter am Teutoburger Wald liegt im Süden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen und deckt mit seinen Ortsteilen Hankenberge, Hilter, Natrup, Eppendorf, Ebbendorf, Allendorf, Uphöfen, Wellendorf und Borgloh nahezu die gesamte Postleitzahl 49176 ab.
Borgloh wurde bereits 1068 erstmals urkundlich genannt, Hilter selbst 1144. Im frühen 18. Jahrhundert war der Steinkohlebergbau der wichtigste Erwerbszweig am Ort, gefördert vom Osnabrücker Fürstbischof Ernst August II.; im Ortsteil Hankenberge wurde zusätzlich bis 1984 Kalkstein abgebaut und gebrannt, woran die 2002 gesprengten Kalköfen erinnerten. 1903 gründete Walter Rau auf dem gekauften örtlichen Meierhof die später von Bunge übernommenen Walter Rau Lebensmittelwerke. Am Limberg endete 1910 die Fahrt eines Luftschiffs mit einem Absturz, woran heute ein Gedenkstein erinnert. Bis heute wird über die Hälfte der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt.
Auf 52,4 km² zählt die Postleitzahl 10.086 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 193 je Quadratkilometer. Über den „Haller Willem“ ist Hilter mit Bielefeld und Osnabrück verbunden, die Bundesautobahn 33 quert den Ort in Nord-Süd-Richtung.