Über die Postleitzahl 49196
Bad Laer im Süden des Landkreises Osnabrück trägt seit 1975 den Kurtitel als staatlich anerkanntes Soleheilbad und bildet mit den Ortsteilen Hardensetten, Müschen, Westerwiede, Winkelsetten und Remsede fast die gesamte Postleitzahl 49196.
Steinzeitliche Funde belegen menschliche Anwesenheit nordwestlich der Solequelle in der Bauerschaft Westerwiede, und das Großsteingrab Laer zeugt von landwirtschaftlicher Nutzung vor über 5000 Jahren. Der Siedlungskern selbst geht auf einen Rundling zurück, der auf slawische Siedler hinweist. Der Ortsteil Remsede entwickelte sich zum ältesten Wallfahrtsort des Bistums Osnabrück; sein Name soll vom germanischen Wort für Rabenstätte stammen, verbunden mit der Sage eines vorchristlichen Wodan-Heiligtums. Der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Marien ist mit seinem Satteldach samt Treppengiebel im Osnabrücker Raum einmalig unter den mittelalterlichen Kirchtürmen. In ihrer heutigen Form besteht die Gemeinde seit der Ausgliederung Glandorfs im Jahr 1981.
Auf 46,6 km² zählt die Postleitzahl 8.923 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 191 je Quadratkilometer. Bad Laer grenzt an Versmold und Sassenberg in Nordrhein-Westfalen sowie an Hilter, Bad Iburg, Bad Rothenfelde und Glandorf.