Über die Postleitzahl 50181
Bedburg im Rhein-Erft-Kreis, mittig zwischen den vier großen Städten Aachen, Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach gelegen, bildet mit fast allen seinen Stadtteilen die Postleitzahl 50181. Die heutige Stadt entstand 1975 durch den Zusammenschluss der früheren Städte Bedburg und Kaster mit den Gemeinden Lipp, Königshoven und Pütz.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 893 als Betbure, als Stadt galt er ab 1295. Über Jahrhunderte wechselten die Lehnsherren – von den Grafen von Saffenberg über das Haus Reifferscheid bis zum Kurfürstentum Köln –, bis Bedburg zuletzt bis 1798 wieder den Grafen von Salm-Reifferscheidt gehörte; ihr Schloss aus dem 12. Jahrhundert steht bis heute. Der Braunkohleabbau zwang seit den 1950er Jahren mehrere Ortschaften zur Umsiedlung, darunter das schon 1311 erwähnte Königshoven. Im Stadtteil Kirchherten bezeugt der spätgotische Kirchturm von St. Martin aus dem 15. Jahrhundert eine Gründung, die bis in die Merowingerzeit zurückreichen soll; im benachbarten Pütz geht eine Kapelle auf einen Fronhof des Klosters Füssenich von 1194 zurück.
Auf einer Fläche von 79,8 km² leben 24.698 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 310 je Quadratkilometer.
Die Vorwahl lautet 02272; benachbart liegen über die 50126 und 50129 die Bergheimer Stadtteile.