Über die Postleitzahl 52445
Im Norden des Kreises Düren, in der Jülicher Börde, liegt die ländlich geprägte Gemeinde Titz, Nordrhein-Westfalen. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf sie, mit Ortsteilen wie Rödingen, Ameln, Jackerath, Hasselsweiler und Höllen. Im Süden erhebt sich die Sophienhöhe, im Osten und Nordosten reicht der Braunkohletagebau Garzweiler bis an die Gemeindegrenze.
Mit 87 Prozent landwirtschaftlich genutzter Fläche ist Titz die Kommune mit dem größten Ackerlandanteil in Nordrhein-Westfalen, entsprechend gering fällt mit unter 4 Prozent der Waldanteil aus. Bei Rödingen und Höllen wurden 1785 neun römische Matronensteine gefunden, von denen einer erhalten blieb und heute im Reiss-Museum Mannheim steht, während Nachbildungen im Rathaus Titz und in Rödingen zu sehen sind. Durch die Gemeinde führt über die Orte Mündt, Opherten, Titz, Meerhof und Spiel ein Abschnitt des Jakobswegs von Dortmund nach Aachen. Der Ortsteil Jackerath kam erst 1972 aus der aufgelösten Gemeinde Garzweiler hinzu; von seinem Aussichtspunkt reicht der Blick in den gleichnamigen Tagebau.
Die Postleitzahl zählt 8.785 Einwohnerinnen und Einwohner auf 68,3 km², das ergibt eine Dichte von 129 je Quadratkilometer. Durch die Gemeinde führt die Autobahn A 44, die bei Jackerath das Autobahnkreuz mit der A 61 bildet. Angrenzende Postleitzahlen liegen unter anderem in Jülich, Linnich, Erkelenz und Bedburg.