Über die Postleitzahl 51545
Waldbröl, die „Marktstadt“ im Süden des Oberbergischen Kreises, umfasst neben dem Kernort zahlreiche Dörfer wie Biebelshof, Bladersbach, Bohlenhagen, Bröl, Dickhausen, Geilenkausen und Hahn sowie den größeren Ortsteil Hermesdorf.
1131 wird der Ort als „Waltprugele“ in einer päpstlichen Urkunde für das Bonner Stift St. Cassius erstmals genannt, die zugleich den Kirchenbesitz und den Zehnten bestätigte; im gleichen Jahr begann der Bau einer neuen Kirche, deren Turm bis heute steht. Lange blieb unklar, ob der Ort eher den Grafen von Berg oder denen von Sayn zuzurechnen war, ehe er 1174 an die Reichsherrschaft Homburg der Sayner Grafen kam. Nach Pest und Hungersnot 1314 kam Waldbröl 1604 im Zuge des Siegburger Vergleichs an das bergische Herzogtum und wurde fortan als Teil des Amts Windeck verwaltet; die Stadtrechte selbst erhielt der Ort als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Oberbergischen Kreises erst 1957. Die frühere Wiehltalbahn, auf der 1965 der Personenverkehr endete, dient heute nur noch dem Güter- und Touristikverkehr.
Auf 63,1 km² zählt Waldbröl 19.509 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 309 je Quadratkilometer. Seit 2015 liegt auf dem Gelände der ehemaligen Nutscheid-Kaserne der Naturerlebnispark Panarbora.