Über die Postleitzahl 51597
Ganz im Süden des Oberbergischen Kreises, dort wo Nordrhein-Westfalen an Rheinland-Pfalz grenzt, liegt Morsbach. Die Postleitzahl entspricht fast der gesamten Gemeinde mit ihren 66 überwiegend dörflich geprägten Ortsteilen, darunter Holpe, Lichtenberg, Steimelhagen und Wendershagen; hier befindet sich zugleich der südlichste Punkt des gesamten Kreises.
Morsbach gilt als der älteste urkundlich erwähnte Ort im Oberbergischen: Schon Ende des 9. Jahrhunderts taucht er in einem Besitzverzeichnis des Bonner Kanonikerstifts auf. Die Grafen von Sayn herrschten hier als Territorialherren, bevor die Reichsherrschaft Homburg entstand. Wirtschaftlich spielte der Abbau von Eisen-, Zink-, Blei- und Kupfererzen bis in die 1920er Jahre eine große Rolle, allen voran in der Grube Georg und Sonne im Ortsteil Steimelhagen. Heute prägen ein breit gestreutes Klein- und Mittelgewerbe sowie vor allem die Kunststoffverarbeitung die örtliche Wirtschaft. Sehenswert ist die romanische Emporenbasilika St. Gertrud aus dem 12. und 13. Jahrhundert, und der Aussichtsturm auf der Hohen Hardt eröffnet an klaren Tagen einen weiten Blick nach Norden bis in Richtung Bonn.
Auf 55,8 km² zählt die Gemeinde 10.426 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 187 je Quadratkilometer. Morsbach grenzt an Waldbröl und Windeck sowie an Reichshof und Friesenhagen, dazu über die Landesgrenze hinweg an Wissen und Birken-Honigsessen in Rheinland-Pfalz.