Über die Postleitzahl 52385
Nideggen liegt auf einer Bergkuppe oberhalb des mittleren Rurtals am Rand des Nationalparks Eifel, im Kreis Düren. Graf Wilhelm II. von Jülich ließ hier zwischen 1177 und 1191 die Trutzfeste Nideggen errichten; Weihnachten 1313 erhielt die daneben entstandene Ortschaft von Gerhard von Jülich das Stadtrecht.
Größter Stadtteil ist Schmidt; als einziger Dürener Kreisort verfügt er über einen öffentlichen Badestrand direkt am Rursee, unten in Eschauel; im nahen Wildpark Schmidt leben Rot-, Dam- und Schwarzwild sowie Mufflons und Lamas. In den 1920er Jahren fand rund um Nideggen mehrfach das Eifelrennen für Motorräder und Wagen statt, auf einem 33 Kilometer langen Rundkurs über Schotterstraßen. Der Ortsteil Muldenau hieß bis 1919 Pissenheim und wurde auf Wunsch der Gemeinde umbenannt. Berg-Thuir, aus den Dörfern Berg und Thuir zusammengesetzt, und Embken, das zum Ende des Mittelalters dank seiner vielen Lehenshöfe als der wohlhabendste Ort im Amt Nideggen galt, kamen wie die übrigen Stadtteile erst 1972 zur Stadt.
10.713 Menschen leben auf 64,7 km², das sind 166 Einwohner je Quadratkilometer.
Nachbargemeinden sind Kreuzau im Norden und Heimbach im Westen.