Über die Postleitzahl 52396
Als südlichste Gemeinde des Kreises Düren liegt die Stadt Heimbach in der Rureifel, dort, wo die Rur unterhalb der Talsperre den Stausee Heimbach bildet. Nahezu die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf sie, mit Ortsteilen wie Hasenfeld, Vlatten, Hergarten, Hausen und Blens. Seit 1974 trägt Heimbach den staatlich anerkannten Status eines Luftkurorts und wird von Ausflüglern aus Aachen, Köln, Bonn sowie Belgien und den Niederlanden besucht.
Urkundlich fassbar wird der Ort schon im Jahr 673, als der fränkische König Theuderich III. Schenkungen an dieser Stelle bezeugte. Seit dem 17. Jahrhundert werden hier die sogenannten Heimbacher Stühlchen gedrechselt, kleine Sitzmöbel aus Buchenholz, die es früher sogar in einer eigenen Fabrik gab und die heute nur noch als Souvenir in kleiner Auflage entstehen. Als Wallfahrtsort ist Heimbach seit 1804 bekannt, wenn Gläubige zur Schmerzhaften Mutter von Heimbach pilgern, einer Pietà aus dem 15. Jahrhundert in der Pfarrkirche. In der ehemaligen Abtei Mariawald, bis 2018 letztes Trappistenkloster für Männer in Deutschland, finden heute Besichtigungen statt. Im stillgelegten Jugendstilkraftwerk befindet sich zudem ein Industriemuseum, und seit 1998 finden dort die Kammermusikfestivals „Spannungen“ statt.
Die Postleitzahl kommt auf 4.475 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Fläche von 64,7 km², das ergibt 69 je Quadratkilometer. Endpunkt der Bahnstrecke aus Düren ist der Bahnhof Heimbach, von dem im Sommer die Rurseebahn zur Anlegestelle der Rursee-Schifffahrt in Schwammenauel fährt. Zu den benachbarten Postleitzahlen zählen Nideggen, Mechernich und Schleiden.