Über die Postleitzahl 52391
Im Südosten des Kreises Düren, an der Grenze zum Rhein-Erft-Kreis und zum Kreis Euskirchen, liegt die Gemeinde Vettweiß in Nordrhein-Westfalen. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl gehört zu ihr, mit Ortsteilen wie Froitzheim, Kelz, Gladbach, Jakobwüllesheim und Disternich. Die Landschaft gehört zur Zülpicher Börde und zur Voreifel, mitten hindurch fließt der Neffelbach, an dessen Ufern ein Landschaftsschutzgebiet liegt.
Der Name des Hauptorts entstand aus dem Wort „vihsse“ für Dorf und einem vorangestellten Namen einer Matronen-Schutzgöttin, von der mehrere Weihesteine gefunden wurden. Eine erste, wohl gefälschte Urkunde erwähnt den Ort schon 989. Die Böden der Gegend zählen zu den wenigen deutschen Schwarzerdeböden, was bis heute den Gemüseanbau bis nach Aachen prägt. Rund 110 denkmalgeschützte Bauwerke stehen in der Gemeinde, darunter Vierseitenhöfe, Backsteinbauten und Fachwerkhäuser; an den alten Wassermühlen am Neffelbach wird längst nicht mehr gearbeitet.
Mit 9.789 Einwohnerinnen und Einwohnern auf 82,8 km² bringt es die Postleitzahl auf eine Dichte von 118 Menschen je Quadratkilometer. Durch das Gemeindegebiet führen die Bundesstraßen B 56 und B 477, außerdem verkehren auf der Bahnstrecke Düren–Euskirchen Züge der Linie „Eifel-Bördebahn“. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind unter anderem Nörvenich, Nideggen und Zülpich.