Über die Postleitzahl 53894
Mechernich liegt im Naturpark Nordeifel und gilt als eines der Tore zum Nationalpark Eifel; fast das gesamte Stadtgebiet mit seinen 44 Ortschaften fällt in diese Postleitzahl. Zu ihnen zählen der Hauptort selbst sowie Dörfer wie Kommern mit historischem Ortskern, Satzvey mit seiner gut erhaltenen Wasserburg und das an den Nationalpark grenzende Bergbuir.
Als ehemalige Bergbaustadt reicht die Geschichte Mechernichs weit zurück: Die Kakushöhle im Ortsteil Dreimühlen war schon in der Frühzeit der Menschheit besiedelt, und Bergbau auf dem Mechernicher Bleiberg ist seit 1394 schriftlich belegt, möglicherweise geht er noch auf römische oder keltische Zeit zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort selbst 1308 als „Megchernich“. Durch die südlichen Ortsteile führt die römische Eifelwasserleitung, einer der längsten Aquädukte des Römischen Reichs, der einst das antike Köln mit Trinkwasser versorgte. Die 1883 eingeweihte Synagoge der örtlichen jüdischen Gemeinde wurde bei den Novemberpogromen 1938 schwer beschädigt und 1939 abgerissen.
Auf 136,0 km² leben in dieser Postleitzahl 28.627 Menschen, das entspricht 211 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind Heimbach, Euskirchen, Bad Münstereifel, Zülpich, Kall, Schleiden und Nettersheim.