Über die Postleitzahl 52459
Am Übergang von der Zülpicher zur Jülicher Börde liegt die Gemeinde Inden im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen, bis 1972 noch zum Kreis Jülich gehörig. Zu ihr zählen die Ortsteile Frenz, Lamersdorf, Lucherberg, Schophoven und das neu errichtete Ortszentrum Inden/Altdorf. Seit Ende der 1990er Jahre wurde ein Großteil des Gemeindegebiets für den Braunkohletagebau Inden abgebaggert, darunter der alte Hauptort selbst; im Halbkreis der verbliebenen Ortsteile Frenz, Lamersdorf und Lucherberg entstand deshalb mit Inden/Altdorf ein komplett neu geplantes Zentrum mit Rathaus, Kirche, Schule und Kindergarten.
Schon um Christi Geburt stand bei Pommenich ein Dorf aus 18 mehrschiffigen Gebäuden mit auffälligen Vierpfostenspeichern statt der sonst üblichen Vorratsgruben. Die Bahnstrecke Stolberg–Jülich, an der Inden von 1873 bis 1983 einen eigenen Bahnhof besaß, wurde zwischen Frenz und Jülich abgebaut; ihr Bahnhofsareal liegt heute selbst im abgebaggerten Gebiet. Seit 2009 markiert der Indemann, ein 36 Meter hoher Aussichtsturm auf der Goltsteinkuppe, das neue Wahrzeichen der Gemeinde mit Blick auf den Tagebau. Auf einer ehemaligen Müllkippe nahe dem Kraftwerk Weisweiler wurde 2011 zudem der größte Solarpark Nordrhein-Westfalens eingeweiht.
Die Postleitzahl kommt auf 7.459 Einwohnerinnen und Einwohner bei 35,8 km², das sind 208 je Quadratkilometer. Inden liegt an der Bundesautobahn 4 und der teils stillgelegten Bundesstraße 56. Zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen zählen Eschweiler, Düren, Langerwehe, Niederzier, Jülich und Aldenhoven.