Über die Postleitzahl 56235
Im Zentrum des Kannenbäckerlandes, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Koblenz, liegt Ransbach-Baumbach, das sich diese Postleitzahl mit der Ortsgemeinde Hundsdorf teilt. Die Stadt entstand 1969 aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Ransbach und Baumbach, deren Ortskerne noch heute etwa anderthalb Kilometer auseinanderliegen, aber baulich zusammengewachsen sind; die Stadtrechte kamen erst 1975 hinzu. Bereits 959 wird in der Montabaurer Zehntbeschreibung ein wüst gefallener Ort namens Desper bei Ransbach erwähnt.
Die Stadt nennt sich selbst „Zentrum der Keramik“, eine Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht und bis heute zahlreiche Betriebe für Gebrauchs-, Zier-, Industrie- und Baukeramik trägt. Das 2016 eröffnete Skulpturen- und Miniaturenmuseum zeigt eine weltweit einzigartige Sammlung aus Terrakotta, Steingut, Porzellan, Marmor und Bronze. Am Südrand des Stadtgebiets speisen der Vorderste und Hinterste Bach seit 1666 die im Auftrag des Trierer Kurfürsten angelegten Landshuber Weiher, die einst den Fischbedarf der Katholiken am Freitag decken sollten.
8.567 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 13,5 km², das entspricht 634 je Quadratkilometer. Am Naherholungsgebiet Erlenhofsee, in den 1970er Jahren angelegt, führt ein Rundweg auch durch einen Rosenpark. Nachbarn der Postleitzahl sind Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert im Norden sowie Nauort im Westen.