Über die Postleitzahl 56566
Die östlichen Stadtteile von Neuwied, der Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises am rechten Rheinufer, bilden diese Postleitzahl: Block, Engers, Gladbach, Heimbach-Weis und Oberbieber, allesamt bis in die 1970er Jahre eigenständige Gemeinden.
Engers, bis 1970 selbst Stadt, gilt als älteste römische Siedlung am rechten Rheinufer und gab dem Engersgau seinen Namen, der um 1100 aus den Akten verschwand; sein ältestes Gräberfeld reicht in die Zeit um 800 bis 600 v. Chr. zurück. Oberbieber ist schon 1021 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. als Kammergut belegt und war über Jahrhunderte von Weinanbau, Mühlen und Hammerwerken geprägt. Block dagegen wurde erst mit dem einsetzenden Bimsabbau dicht besiedelt: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte hier eine vierstellige Zahl von Arbeitern jährlich viele Millionen Schwemmsteine von Hand her. Der Obergermanische Limes, der bei Rheinbrohl beginnt, zog sich durch mehrere dieser Stadtteile und hinterließ zwei Kastelle und über dreißig Wachttürme. Im Stadtteil Heimbach-Weis liegt der Zoo Neuwied, der mehr als tausend Tiere aus 155 Arten hält.
Auf 40,2 km² zählt die Postleitzahl 21.585 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 537 je km².
Im Süden grenzt die Postleitzahl an die Neuwieder Innenstadt, im Norden reicht sie bis an die Gemeinden um Kleinmaischeid und Isenburg.