Über die Postleitzahl 56584
Anhausen liegt auf einer Anhöhe, wo der Westerwald zum Neuwieder Becken hin abfällt, und bildet zusammen mit den Nachbargemeinden Rüscheid, Meinborn und Thalhausen diese Postleitzahl in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach im Landkreis Neuwied.
Fränkische Gräberfunde in der Flur „Ochsenstück“ bei Anhausen lassen auf eine Siedlung schon im 7. Jahrhundert schließen; urkundlich erwähnt wird der Pfarrbezirk Anhausen erstmals 1204 in einem Schiedsspruch des Prämonstratenser-Ordens. Meinborn reicht mit einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen sogar bis ins Jahr 821 zurück, in der von der Rückgabe von Eigengut an einen Kriegsheimkehrer namens Fulquin die Rede ist. Kurz vor 1200 ließ Bruno I. von Isenburg die nahe Burg Braunsberg errichten, aus deren Linie später die Grafschaft Wied hervorging, zu der auch Anhausen ab 1344 zählte; Mitte des 16. Jahrhunderts führte Graf Johann IV. von Wied hier die Reformation ein. Rüscheid ist seit 1280 belegt, als eine fromme Frau namens Jutta ihren Besitz im Kirchspiel dem Kloster Rommersdorf vermachte, während Thalhausen erst 1393 erstmals als Dailhusen genannt wird.
Die Postleitzahl zählt 3.584 Einwohnerinnen und Einwohner auf 22,3 km², das ergibt eine Dichte von 161 je km².
Nahe der Ortsgrenze von Anhausen verläuft der Limes, an dem der Rheinhöhenweg entlangführt; die nächsten Städte sind Neuwied und Dierdorf.